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AÜG

Arbeitskräfteüberlassungsgesetz (AÜG)

Die rechtliche Grundlage der Zeitarbeit ist das Arbeitskräfteüberlassungsgesetz (AÜG). Das Arbeitskräfteüberlassungsgesetz bezweckt den Schutz der überlassenen Arbeitskräfte, insbesondere in arbeitsvertraglichen, arbeitnehmerschutz- und sozialversicherungsrechtlichen Angelegenheiten, und die Regelung der Arbeitskräfteüberlassung zur Vermeidung arbeitsmarktpolitisch nachteiliger Entwicklungen. 

Begriffsbestimmungen laut § 3 des AÜG:

  • Überlassung von Arbeitskräften ist die Zurverfügungstellung von Arbeitskräften zur Arbeitsleistung an Dritte.
  • Überlasser ist, wer Arbeitskräfte zur Arbeitsleistung an Dritte vertraglich verpflichtet.
  • Beschäftiger ist, wer Arbeitskräfte eines Überlassers zur Arbeitsleistung für betriebseigene Aufgaben einsetzt.
  • Arbeitskräfte sind Arbeitnehmer und arbeitnehmerähnliche Personen. Arbeitnehmerähnlich sind Personen, die, ohne in einem Arbeitsverhältnis zu stehen, im Auftrag und für Rechnung bestimmter Personen Arbeit leisten und wirtschaftlich unselbständig sind.

Aktuelle Informationen zum AÜG:

Die aktuelle Fassung des AÜGs ist im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) online abrufbar: Arbeitskräfteüberlassungsgesetz (AÜG)